Demenzkompetenz

Kompetenz in Demenz

Die Malteser Demenz-Strategie lautet, dass die Sorge um den demenziell erkrankten Menschen und seine Angehörigen in den Mittelpunkt steht. Das von der Stiftung Silviahemmet entwickelte Programm ist dabei Vorbild.

Darüber hinaus sollen alle Einrichtungen der Malteser, in denen demenziell erkrankte Menschen begleitet, betreut und versorgt werden, in ihrer Gesamtgestaltung - Organisation, Personal, Milieu - den Bedürfnissen dieser Menschen Rechnung tragen und ihnen eine aktive und selbst bestimmte Teilhabe am Leben ermöglichen.

Langfristiges Ziel dieser Arbeit ist es, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu bewirken und zu einer neuen Form in der Begegnung mit demenziell erkrankten Menschen zu finden.

Hintergrund Demenzkompetenz bei den Maltesern

Bereits in ihrer im Jahr 2002 verabschiedeten Strategie hatte die MTG (heute Medizin und Pflege) für ihre Altenhilfeeinrichtungen das Thema Demenz zum strategischen Schwerpunkt erklärt. Im Jahr 2006 kam ein Kontakt mit der Stiftung „Silviahemmet“ zustande. Dieses von der schwedischen Königin initiierte Projekt sollte zum Vorbild werden für den Umgang mit demenziell erkrankten Menschen. Nach der Philosophie Silviahemmet, die im Kern den Umgang mit demenziell Erkrankten aus deren Sicht zur Leitlinie macht, wurden seither zahlreiche Multiplikatoren aus verschiedenen Teilen des Malteserverbundes geschult.

Im Malteser St. Hildegardis Krankenhaus in Köln wurde 2009 die interdisziplinäre „Station Silvia“ eingerichtet, um auch im Krankenhaus den Bedürfnissen demenziell erkrankter Patienten gerecht werden zu können. Im März 2012 wurde der erste Malteser Tagestreff für demenziell Erkrankte im Frühstadium in Bottrop eröffnet. Weitere, wie die Tagesstätte Haus Malta in München, Berg am Laim, folgten.

Mehr zur Demenzkompetenz bei den Maltesern

Ihre Ansprechpartnerin in der Diözese Regensburg

Daniela Schwarz

Daniela Schwarz
Referentin Soziales Ehrenamt / Demenzarbeit
Tel. 0941 585 15-23
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