Malteser durch Spende neu motiviert

Die Malteser in Waldmünchen haben in den letzten Wochen des vergangenen Jahres eine große Zahl von Spenden vor allem für die Lebensmittelausgabe „Gestriges Brot und mehr….“ erhalten.

Sie sehen darin eine Bestätigung ihrer Bemühungen, den sozial schwachen Mitmenschen im Bereich des Einzugsgebietes Waldmünchen und Umgebung zur Seite zu stehen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bedanken sich herzlich für alle Zuwendungen, die von Privatpersonen ebenso eingingen wie von Kommunen, Unternehmen und Betrieben. Manche Unterstützer gehören zu den „Wiederholungstätern“. Diese Form der Aufmerksamkeiten, die zum Teil auch von anonymen Spendern kamen, dienen den Helfern als intrinsische Motivation auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Einschränkungen. Sie wollen gerne weiter für die sozial schwachen Mitmenschen aktiv bleiben. Besonders anrührend empfanden die Helfer der Lebensmittelausgabe Waldmünchen die wiederholte Aktion der Mitarbeiter von Siemens in Cham, die den Kindern der Empfängerfamilien jeweils einen Herzenswunsch zum Weihnachtsfest erfüllten. Der Dank, den die Empfängerfamilien den Helfern auch für andere von Unterstützern eingegangene und an die Bedürftigen weitergeleitete Aufmerksamkeiten ausdrückten, war teils sehr bewegend.

Die eingegangenen Geldspenden helfen, die durch die erforderliche Schließung des Kleiderstadels wegfallenden Erlöse auszugleichen. Sie kamen aber auch zur rechten Zeit, weil eine ältere Gefriertruhe ihren Geist aufgegeben hatte und zusätzlich ein neuer Kühlschrank notwendig wird. Zum zweiten ermöglichen diese Mittel den Zukauf von Lebensmitteln, die zu bestimmten Jahreszeiten zwar gefragt, aber nicht im erforderlichen Maße von den Supermärkten und anderen Unterstützern zur Verfügung gestellt werden können. Nicht zuletzt erleichtern diese Spenden die Deckung der laufenden Unterhaltkosten für den Transporter und die Ausgabestelle.

Vor allem die ehrenamtlichen Fahrer der Malteser möchten ihrem Dank Ausdruck verleihen. Ihr Fahrzeug wurde wintertauglicher gemacht. Beispielgebend trugen sie deshalb bei einem der Sponsoren ihren Dank persönlich vor (siehe Bild).

Ein letzter Dank geht an die Mitbürger für die disziplinierte Bedienung der Kleidercontainer. Die Malteser bauen darauf, dass auch weiterhin keine Kleidersäcke neben diesen abgelegt werden, falls sie schon voll sind. Eine regelmäßige Entleerung soll dies ermöglichen. Zur Informationspflicht gehört auch die Mitteilung, dass der Kleiderstadl während des Lockdowns weiter geschlossen bleiben muss, also bis mindestens 31. Januar 2021.

Bild und Text: Lindner


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