Die Malteserfamilie will besser zusammenwachsen

Seit acht Jahren bieten ehrenamtliche Mitarbeiter der Malteser in Furth im Wald in der Kleiderkammer gebrauchte, gute erhaltene Kleidung an. Mit ihnen eröffneten in Waldmünchen freiwillige Helfer den Kleiderstadl. Vor fünf Jahren kam dann die Lebensmittelausgabe für nachweislich Bedürftige hinzu. Beim Kleiderstadl-Jubiläum vor fast vier Jahren in Waldmünchen entschlossen sich die Initiatoren auch in Waldmünchen „Gestriges Brot und mehr…“ anzubieten. Dies glückte schnell durch die Hilfsbereitschaft von Waldmünchner Bürgern und durch die Zusammenarbeit mit den Further Freunden und logistische Unterstützung durch die Geschäftsstelle in Cham. Seit knapp zwei Jahren verwerten nun auch noch einige Helfer in Cham nicht mehr ganz so frische Lebensmittel zu Konserven und Marmeladen.

Sie haben alle verschiedene Einsatzorte und Helferzeiten. Viele wussten nicht einmal, dass sie in der gleichen Intension kostenlos und freiwillig bei den Maltesern gemeinsam tätig sind. Das wollten die Organisatoren dieser Angebote verbessern. Die Waldmünchner übernahmen unter der Federführung des Ehepaars Lindner die Organisation dieses Abends. Jeder Mitarbeiter wurde zu einem gemeinsamen Dank- und Kennenlernabend schriftlich und persönlich eingeladen. Der ebenfalls auf ehrenamtliche Mitarbeit bauende Turnverein überließ den sozial ehrenamtlich tätigen Freiwilligen des Malteser Hilfswerks die TV-Halle. In dieser liebevoll dekorierten Halle fanden sich dann annähernd 80 Menschen ein. Der eine oder die andere stellte dann zunächst verwundert fest: „Was, du hilfst auch bei den Maltesern?“

Nach der Begrüßung und Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und den geplanten Ablauf bat die Geschäftsführerin die anwesenden freiwilligen Helfer zum warm-kalten Büfett, das die Familie Ruhland aufgebaut hatte. Dazu hatte der Rhaner-Bräu eine reiche Palette aus seinem Getränkeangebot zur Verfügung gestellt. Während des Essens tauschten sich die Mitglieder der verschiedenen Gruppierungen bereits aus. Als Bernhard Ruhland es sich nicht nehmen ließ, wegen der Temperaturen trotz des zeitgleichen Grillabends in seiner Gaststätte persönlich auch noch Eis mit Sahne auszugeben, war das Eis sprichwörtlich gebrochen. Da wurde von Tisch zu Tisch der Platz gewechselt, Erfahrungen ausgetauscht, gegenseitige Anregungen weitergegeben und vieles weitere Gemeinsames angesprochen.

Zur Erinnerung wurde im Lauf des Abends jede Gruppe zur Erinnerung unter der Malteserfahne fotografiert.

Alle fanden diesen gemeinsamen Abend einen sehr guten Ansatz zum gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen. Mit dem Dank an die Organisatorengruppe, die die Halle noch am selben Abend wieder in den Normalzustand brachte, verabschiedeten sich die Gäste in der Hoffnung auf eine Wiederholung dieser guten Idee.

Text und Bilder: Arnold Lindner


Zurück zu allen Meldungen